Unternehmen sperren Facebook aus? Geht doch gar nicht!
Immer noch sperren Unternehmen durch die Firewall bestimmte Websites wie Facebook, Twitter oder Soziale Netzwerke. Und oft genug sind es nicht nur Sicherheitsbedenken. Und immer wieder gehen entsprechende Meldungen durch die Presse. So auch diese hier (obwohl ich das schon vor Längerem gelesen hatte):
Aus Angst vor Sicherheitslücken und Datenspionage haben mehrere Dax-Konzerne einem Magazinbericht zufolge ihren Mitarbeitern den Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook gesperrt. Ein Problem für die Unternehmen ist demnach aber auch die sinkende Produktivität ihrer Mitarbeiter.
[ FAZ.net: Unternehmen sperren Facebook aus ]
Und ich werde nicht müde zu behaupten, dass dies nur eine Übergangszeit ist. Spätestens in zwei oder drei Jahren wird der Smartphone-Anteil bei den Mitarbeitern so hoch sein, dass die Mitarbeiter gar nicht mehr auf die Infrastruktur und die Firewall des Unternehmens angewiesen sein werden.
Mit meinem iPhone 4 bin ich beispielsweise gar nicht mehr auf Rechner und Internetanbindung eines Arbeitgebers angewiesen. Und das iPhone soll ja bereits in den USA zumindest durch Androidphones beim Marktanteil überholt worden sein.
Internetsperren? So what! Geht doch gar nicht - außer die Unternehmen installieren Störsender.
Dann werden die Unternehmen eben weiterhin (nur) am Kaffeeautomaten und zur Raucherpause die Zeit ihrer Arbeitgeber vertrödeln. Dass dort auch äußerst produktive Gespräche geführt werden lasse ich einmal außen vor.
Die Unternehmen jagen jedoch die falschen Hasen: Sie sollten besser ihre Führungskräfte verbessern, damit die Mitarbeiter auch geführt werden. Wenn Mitarbeiter Arbeitszeit vertrödeln und dem Arbeitgeber “stehlen”, dann werden sie nicht oder falsch geführt. Dann ist das Management das Problem, nicht der Mitarbeiter.
Quelle: twitter.com
