54 Prozent der Unternehmen beklagen, dass die Missachtung der CI-Vorgaben im Ergebnis dazu führte, dass die PowerPoint-Präsentation für die Zuschauer nicht die bestmögliche Transparenz lieferte. Weitere 36 Prozent wissen von einem Imageschaden für das Unternehmen zu berichten, indem durch die CI-Verstöße ein unprofessionelles Bild vom eigenen Haus vermittelt wurde. Zudem gab knapp jeder vierte Befragte an, dass es in so einem Fall sogar ausdrücklich negative Rückmeldung gab - der Kunde hat sich über die Qualität der Präsentation beschwert.
Heraus kommt oft Murks - aber sind es immer die Mitarbeiter? Oder liegt es vielleicht an überladenen Powerpointvorlagen, mit denen die Unternehmenskommunikation unbedingt in jede Präsentation alle möglichen “Messages” unterbringen will? Wie kann ein Mitarbeiter da beispielsweise zielgruppengerecht eine Präsentation halten?
Ich stelle mir gerade den Vorstand eines großen Konzerns vor, der bei TED ein revolutionäres CSR-Vorgehensmodell präsentiert - mit Powerpoint, Bulletlisten, Charts, Disclaimers, Disclosures sowie drei Kopfzeilen und drei Fußzeilen auf jeder Folie. Aber CI-konform.
Quelle: presseportal.de
