Wofür Social Media-Studien?
In den letzten Wochen tauchen ständig irgendwelche Studien zu Social Media auf: Social Media Monitoring, in B2B, in Unternehmen…
Heraus kommt bei den Studien das, was viele, die sich mit der Materie seit Längerem (und zwar ernsthaft, intensiv und persönlich) beschäftigen, seit Längerem schon sagen, empfehlen, beraten.
Wofür also diese Social Media-Studien?
Dafür, dass Entscheidungsträger nicht einfach nur auf den Rat von solchen Menschen (aka “Experten”) hören und entsprechende Maßnahmen treffen (Warnung: Maßnahme <> loslegen !), sondern damit diese Entscheidungsträger eine “objektive”, in Papier gebrannte Entscheidungsgrundlage in Form einer Benchmark haben. “Da stand es doch, wir mussten da rein! Die anderen waren da auch schon oder wollten auch da rein!” oder “Für uns war das doch noch nichts, das hatte die Studie ergeben!” werden dann später die Entschuldigungen lauten. Früher hat dafür nur der externe oder gar der interne Berater herhalten müssen, jetzt braucht es eine Studie.
Ganz früher, damals also, da hieß es: “Es war meine Entscheidung, ich stehe dazu. Sie hat sich als falsch erwiesen, aber ich, meine Leute und das Unternehmen haben daraus und deswegen sehr schnell gelernt und haben das Unternehmen besser gemacht!”
Damals hat man nicht nur von Verantwortung gesprochen und sie delegiert sondern unternehmerische Verantwortung ausgeübt. Damals…
